Kiefergelenk (CMD)

Kiefergelenk (CMD)

Kiefergelenk (CMD)

Kiefergelenksbeschwerden, Kiefergelenkknacken, Kopf- Nacken- und Gesichtsschmerzen, Zähneknirschen und -pressen dürfen nicht isoliert betrachtet werden.

Sie gehören zu einem komplexen Krankeitsbild, das in der Fachsprache als „Craniomandibuläre Dysfunktion“, kurz CMD bezeichnet wird.

Bei Ärzten aus dem allgemeinen medizinischen Bereich herrscht häufig die Auffassung, dass sich die Zahnheilkunde ausschließlich auf den Bereich der Mundhöhle beschränkt. Die wissenschaftlich begründete Auffassung, dass das gesamte Kauorgan eine funktionelle Einheit darstellt, das in vielfältiger Weise mit dem gesamten Organismus korrespondiert, wird nur unzureichend berücksichtigt.

Heute wissen wir aber, dass unter Berücksichtigung der physischen und psychischen Gesamtsituation des Menschen Störungen im Bereich des Kauorgans verheerende Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben können.

Funktionsstörungen des Kauorgans sind weit verbreitet:

Sie äußern sich in

  • Zähneknirschen
  • Kieferpressen
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verspannungen der Kiefer-, Kopf-, Nacken-, Rückenmuskulatur
  • Rückenschmerzen
  • Ohrgeräuschen
  • Schlafstörungen
  • Schwindelgefühl usw.
Zahnarzt Egon Müller Kieferschmerzen

Dieses Krankheitsbild kann verursacht werden durch Zahnfehlstellungen, Zahnfehlbelastungen, ungeeignetem Zahnersatz, falscher Aufbiss, aber auch durch Muskelverspannungen, falsche Arbeitsplatzgestaltung, Körperfehlhaltung und Stress.

Meistens wirken alle Komponenten zusammen und das sozusagen schwächste Glied in der Kette gibt irgendwann nach und es entstehen die oben genannten Symptome.

Zur genauen Diagnostik gehören eine ausführliche Befragung nach möglicherweise ursächlichen Lebensumständen, aber auch die genaue Untersuchung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur.

Die sich daraus ergebende Funktionstherapie muss die Wechselwirkungen zwischen dem Kauorgan und dem Gesamtorganismus berücksichtigen.

In unserer Praxis stellen wir mit einem speziellen elektronischen Aufzeichnugsgerät die genauen Bewegungsabläufe in Kiefergelenk und Muskulatur dar. Danach ist es uns möglich, die Abläufe im Kiefergelenk und im gesamten Kauorgan zu erkennen  und die Behandlungsmöglichkeiten virtuell zu simulieren und die Therapie und die nötigen Behandlungsschritte genau zu planen.

Die Behandlung erfordert häufig eine intensive Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und spezialisierten Orthopäden, Kieferorthopäden, Physiotherapeuten und anderen Fachärzten.

Unsere langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet ermöglicht es uns , auch komplexe Fälle zu analysieren und erfolgreich zu therapieren.

Dr. Egon Müller Zahnarzt

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