Schnarchschutz

Schnarchschutz

Schnarchschutz

Schnarchen verursacht nicht nur einen schlechten Schlaf, sondern macht auch krank.

Schnarchen wird durch eine Verengung der Atemwege im Schlaf verursacht. Wenn die Luftzufuhr verschlossen wird, führt dies zu extrem gestörtem Schlaf, die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird unterbrochen und ernste Erkrankungen können die Folge sein.

Wir können Ihnen helfen!

Die Behandlung des Schnarchens und der Schlafapnoe mit intraoralen Schienen ist zu einer anerkannten Alternative bzw. Ergänzung der Therapie mit Beatmungsmasken (nCPAP) geworden. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit spezieller Unterkieferschienen, die nachts den Atemweg im Rachen vergrößern und offen halten. Unsere Praxis hat sich auf die Behandlung mit der sogenannten TAP-Schiene zur Behandlung des Schnarchens und der Schlafapnoe (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes) spezialisiert. Hierzu arbeiten wir auch eng mit den Schlaflaboren der Region zusammen.

Zahnarzt Egon Müller Schiene

Schnarchen ist für die meisten von uns zuerst einmal Ausdruck eines tiefen Schlafs. Für viele andere allerdings eine Störung der gemeinsamen Nachtruhe oder sogar eine lebensbedrohliche Schlafstörung.

Wissenschaftliche Erhebungen zeigen, dass ca. 60% der Männer und 40% der Frauen über 60 Jahren schnarchen. Im Alter von 30 Jahren immerhin noch 30% der Männer und 10% der Frauen. Bis zu 10% der Betroffenen leiden unter krankmachendem Schnarchen.

Schnarchen kann also nicht nur lästig und laut sein, vor allem für den Bettpartner, sondern auch krank machen, die Gesundheit ernsthaft gefährden und eine spürbar reduzierte Lebenserwartung zur Folge haben.

Wie entsteht Schnarchen und Schlafapnoe?

Ein Teil unserer Atemwege besteht aus Muskulatur. Hierzu gehört vor allem der weiche Anteil des Gaumens bis hin zum Kehlkopf. Während des Schlafs sinkt die Muskelspannung ab und das weiche Gewebe entspannt sich. Durch das Vorbeiströmen der Atemluft gerät das Gewebe in Schwingung und verursacht die entsprechende Geräuschentwicklung, das Schnarchen.

Sofern es in dieser Situation nicht zu einer Verengung des Atemweges kommt, spricht man von der harmlosen Form des Schnarchens. Gefährlich wird es, wenn sich der Atemweg verengt oder gar ganz verschließt. Jetzt kommt es zu Atembehinderungen oder zu Atemaussetzern. Ab einer Dauer von 10 Sekunden werden diese Atemaussetzer als Apnoen (das aus dem Griechischen stammende Wort bedeutet „Windstille“) bezeichnet.

Die Behinderung oder gar das völlige Aussetzen der Atmung führt zu einem dramatischen Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut, zum Abfall der Herzfrequenz und zum Anstieg des Blutdrucks.

Bevor letztendlich der Erstickungstod im Schlaf droht, kommt es zu einer automatischen Weckreaktion des Gehirns (arousal), die zum Anstieg der Muskelspannung und damit verbunden zu einer Öffnung und Vorwärtsbewegung des Unterkiefers führt: Der Luftweg vergrößert sich und die Atemluft kann wieder ungehindert vorbeiströmen, bis es wieder zum nächsten Verschluss kommt.

Diese Apnoen können bis zu 50 – 60 mal pro Stunde vorkommen, in Einzelfällen sogar bis zu 100 mal pro Stunde!

Welche Risiken entstehen durch Schnarchen?

Die durch Schnarchen und Schlafapnoe verursachte permanente Sauerstoff- Unterversorgung des Körpers kann zu schweren Folgeerkrankungen führen.

Häufig auftretende Folgen sind beispielsweise:

Schlaganfall
Herzinfarkt
Hoher Blutdruck
Herzrasen
Chronische Schlafstörungen Depressionen

Kürzere Lebenserwartung Impotenz/Libidoverlust Morgendliche Kopfschmerzen Tagesmüdigkeit Konzentrationsschwäche Gereiztheit Angstzustände/Beklemmungen Beziehungsprobleme

Der durch Tagesmüdigkeit verursachte Sekundenschlaf führt zu einer Vielzahl von Arbeits- und Verkehrsunfällen.

Was kann man gegen Schnarchen tun?

Folgende Tipps tragen zur Reduzierung der Schnarchproblematik bei und wirken auch präventiv:

Gehen Sie erst dann schlafen, wenn Sie müde sind
Schlafen Sie nur im Bett (nicht auf der Couch oder im Sessel)
Trainieren Sie Ihren Schlafrhythmus: Gehen Sie zu festen Zeiten zu Bett und stehen Sie zu festen Zeiten auf (auch am Wochenende und im Urlaub) Nehmen Sie keine koffein- oder alkoholhaltigen Getränke oder Medikamente vier bis sechs Stunden vor dem Schlafen zu sich
Betreiben Sie unmittelbar vor dem Schlafen keinen körperlich anstrengenden Sport
Rauchen Sie nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen oder während der Nacht Sollten Sie an Übergewicht leiden, ist Gewichtsabnahme empfehlenswert Verzichten Sie auf Medikamente wie z. B. Schlaf- oder Beruhigungsmittel Schlafen Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper
Vermeiden Sie in Rückenlage zu schlafen. Trainieren Sie evtl. mit Hilfsmitteln das Schlafen in Seitenlage
Feuchten Sie die Raumluft an

Sollten die beschriebenen Maßnahmen nach einer Anwendung von ca. 4 Wochen nicht zur Reduzierung Ihrer Schnarchneigung beitragen, wenden Sie sich bitte an uns.

Die TAP®-Schiene könnte dann eine geeignete Therapie sein, um Ihr Schnarchen zu beseitigen und Ihr direkter Weg zu einem gesunden Schlaf sein, für Sie und Ihren Partner.

Die TAP®-Schiene

Die TAP®-Schiene wurde vor einigen Jahren von dem amerikanischen Zahnarzt und Ingenieur Dr. Keith Thornton entwickelt. Dr. Thornton arbeitet in 3. Generation als Zahnarzt in Dallas, Texas und hat sich u.a. einen Namen als Experte für Kiefergelenkserkrankungen gemacht.

Während seiner Militärzeit als Zahnarzt der US-Navy auf den Philippinen war er häufig auch bei Notoperationen und Erste Hilfe Maßnahmen beteiligt. Patienten, die unter Atemnot oder Erstickungsanfällen litten, wurden in einer Erste Hilfe Maßnahme durch das schnelle Vorziehen des Unterkiefers und dem damit verbundenen Öffnen des Rachenraums wirksam geholfen.

Als sich Dr. Thornton Anfang der 90er Jahre erstmals mit der Therapie des Schnarchens und der Schlafapnoe beschäftigte, erinnerte er sich dieser wirkungsvollen Maßnahme zur Öffnung des Rachenraums. Es war für ihn nahe liegend, dass es mit Hilfe einer geeigneten Schienen-Konstruktion möglich sein musste, den Unterkiefer während des Schlafes nach vorne zu verlagern und so den hinteren Luftweg zu öffnen.

Es gelang ihm relativ schnell, nicht zuletzt aufgrund seines Ingenieur-Studiums, eine mechanische Konstruktion zu entwickeln, die, eingebaut in zwei Zahnschienen, den Unterkiefer zuverlässig und kontrolliert in eine vorgelagerte Position bringt.

Der Thornton Adjustable Positioner – kurz TAP® – war geboren.
Schnell zeigten wissenschaftliche Studien, dass mit Hilfe der TAP®-Schiene eine

gezielte und wirksame Therapie des Schnarchens und der Schlafapnoe möglich war.

Heute gehört die TAP®-Schiene zu den meistverwendeten Schnarchtherapiegeräten in den USA.

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Die TAP®-Schiene:
… wird individuell für Sie angepasst.
… kann von Ihnen jederzeit selbst eingestellt werden.
… ist einfach zu bedienen und angenehm zu tragen.
… sorgt schnell für gesunde und entspannte Atmung.

Mit der TAP®-Schiene können Sie gesundheitliche Risiken des Schnarchens und der Schlafapnoe reduzieren, wie z. B. Bluthochruck, Herzrasen, Herz- und Kreislaufprobleme, Schlaganfall und Herzinfarkt. Chronische Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwäche sind oft die Folge eines ungesunden Schlafes.

Ganz gleich, ob das Schnarchen nur Ihre Beziehung, Ihre Gesundheit oder gar Ihr Leben bedroht, kann die TAP®-Schiene Ihnen und Ihrem Partner schnell und dauerhaft helfen.

Diese Kunststoffschiene, die Sie nur während des Schlafens tragen, hält Ihren Unterkiefer vorn und somit die Atemwege frei.

Ohne operative Eingriffe oder langwierige Behandlung fertigt Ihr Zahnarzt Ihre individuelle Schiene an und befreit Sie sofort von Ihren Schnarchproblemen.

Dr. Egon Müller Zahnarzt

Fritz-Gastreich-Str. 5
90765 Fürth

Telefon: 0911 979750
Fax: 0911 9797529
info@zahnarzt-ronhof.de

Telefonzeiten:
Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung.
08.30 – 12.30 und Mo,Di; Do  14.30 – 17.45